Es ist mittlerweile unübersehbar: Der Markt für Immobilienkonzerne wächst stetig und konzentriert sich dabei spürbar. Ein wahrer Boom beim Immobilienhandel war in den letzten Jahren festzustellen. Diese relativ neue Entwicklung wird durch eine Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) von Anfang des Jahres bestätigt – dass sich nämlich einzelne börsennotierte Wohnungsunternehmen vornehmlich regional und in Ballungszentren kontinuierlich zu marktmächtigen Akteuren entwickeln.
Den vorläufigen Höhepunkt bildete vor zwei Jahren der vorerst gescheiterte Versuch des Branchenersten Vonovia, seinen Hauptkonkurrenten Deutsche Wohnen AG zu schlucken. Ein Gigant mit einem Wohnungsbestand von über 500.000 Einheiten wäre entstanden. In Berlin befinden sich bereits über 200.000 Wohnungen mit einem Anteil von 12% des gesamten Mietwohnungsmarkts im Eigentum der Immobilien-Aktiengesellschaften (siehe MieterEcho Nrn.
