In den Sozialwohnungsbauten am Kottbusser Tor ist eine fünfköpfige Familie akut von der Zwangsräumung bedroht. Für den 9. Januar 2013 ist die Räumung der Wohnung in der Admiralstraße 33 angekündigt worden. Die Mieterinitiative „Kotti & Co.“ und das Bündnis „Zwangsräumung verhindern“ suchten heute mit dem Ziel, die Obdachlosigkeit der Familie abzuwenden, zusammen mit einem Mitglied der Familie die Geschäftführung der GSW auf. Die ehemals städtische Wohnungsgesellschaft GSW treibt nach einem Gerichtsurteil, das Mietschulden der Familie zum Teil bestätigt hat, die Räumung der Wohnung voran.
Die Familie verfügt nicht über die finanziellen Mittel, um die Mietschulden zu begleichen. Doch das Jobcenter hat zugesagt, die Mietschulden zu übernehmen, falls die Familie dort wohnen bleiben könnte und die Miete der Wohnung die Jobcenter-Höchstgrenzen für Kosten der Unterkunft nicht übersteigt. Die GSW hat angeboten, die Miete für ein Jahr auf diese Höhe zu begrenzen, doch dies reicht dem Jobcenter nicht. Es fehlt also nur wenig, um die Wohnung für die Familie zu retten und sie vor der Vertreibung aus ihrer Nachbarschaft zu schützen.




