Unter Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Die Linke) stieg Karuna zum führenden Träger der Wohnungs- und Obdachlosenhilfe auf. Der Verein richtete im letzten Jahr eine „Buslinie für Obdachlose“ ein und seine Mitarbeiter/innen verteilen im Rahmen der „Hitzehilfe“ Wasser an Menschen auf der Straße. Nachdem Karuna während der Corona-Krise eine Reihe von Projekten startete, wurde in einem Anfang Mai erschienenen Artikel auf der linken Plattform Indymedia scharfe Kritik an der Arbeit von Karuna formuliert, die sich in Interviews mit verschiedenen Akteur/innen aus der Wohnungslosenhilfe teilweise erhärteten. Diese zeichnen das Bild eines Trägers, der die Wohnungslosenpolitik des Senats zu vermarkten versteht. Die Nachhaltigkeit und fachliche Eignung vieler Karuna-Projekte stellen jedoch viele in der Wohnungslosenhilfe Beschäftigte in Frage.
