Auch Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, sind von hohen Mieten und Wohnungsmangel betroffen. Ebenso sind Mieter/innen von der sich weiter verschlechternden Situation im Gesundheitswesen betroffen. Kürzungen im Gesundheitsbereich sind ein Angriff auf uns alle. Während Pflegekräfte und andere Beschäftigte in den meisten Krankenhäusern in Berlin – vor allem in den landeseigenen Charité- und Vivantes-Kliniken – in den vergangenen Jahren einen einigermaßen auskömmlichen Lohn erkämpfen konnten, sieht das für die Beschäftigten der Tochtergesellschaften dieser Unternehmen ganz anders aus. Für alle nicht-ärztlichen Beschäftigten von Charité und Vivantes gilt der TVöD (Tarifvertrag öffentlicher Dienst), die Beschäftigten der Tochterunternehmen der Charité (CFM) und der Vivantes-Töchter sind trotz erbitterter Tarifkämpfe aber noch weit davon entfernt. Bei der CFM und den Vivantes-Töchtern haben die Kolleg/innen 2025 mit massiven, langen Streiks eine tarifliche Annäherung erkämpft, aber es fehlen noch ganz wesentliche Bestandteile. Und sein Versprechen, die Töchter wieder in die Mutterkonzerne einzugliedern, hat der Senat bis heute nicht eingelöst.
