Fährt man heute auf den Alexanderplatz zu, sucht man den Fernsehturm. Was in Berlin als lange Sichtachsen über Straßen jahrhundertelang für Orientierung sorgte, wurde überbaut. Natürlich waren die Sichtachsen der alten Städte durch Kirchen geprägt. Die Erbauer des Fernsehturms nutzten dies. Fast würde man meinen, es gebe Aspekte aus dem angegliederten Land, derer wir uns doch erinnern sollten. Da waren natürlich auch die heruntergekommenen alten Gründerzeithäuser mit Außenklo und Ofenheizung. Häufig waren die Einschusslöcher der Roten Armee noch zu sehen, die Berlin vom Faschismus befreite. Für das abgewählte Bürgertum hatte die DDR nicht so viel übrig. Sie sprengte das Schloss und baute den Palast der Republik an seine Stelle. Die Wohnungsfrage wurde in Marzahn gelöst.
