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MieterEcho online – 11.11.2010

Private Hauseigentümer wollen mehr Einfluss in der Stadtentwicklungspolitik

„Private Hauseigentümer verfügen über mehr als drei Viertel der Wohnungen in Deutschland. Wenn wir insbesondere unsere Innenstädte erfolgreich weiterentwickeln wollen, müssen wir den Bedürfnissen dieser Eigentümergruppe in besonderer Weise Rechnung tragen“, so Andreas Stücke, Generalsekretär von Haus & Grund Deutschland, anlässlich der Eröffnung einer Konferenz über Eigentümerstandortgemeinschaften die Haus & Grund in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie dem Beratungsunternehmen empirica veranstaltet hat.

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, private Hauseigentümer stärker als in der Vergangenheit in die Stadtentwicklungspolitik zu integrieren, betont Haus und Grund. Eigentümer eines Quartiers schließen sich freiwillig zusammen, um gemeinsam Maßnahmen zur Aufwertung zu entwickeln und umzusetzen. Vorrangiges Ziel des Zusammenschlusses ist es, die Verwertungschancen der Immobilien zu erhalten oder zu verbessern.

Es ist Zeit, dass sich die Mieter/innen stärker zusammenschließen um den Absichten dieser Gruppe etwas entgegen zu setzen. Denn private Hauseigentümer  mögen über drei Viertel der Wohnungen verfügen, aber in Berlin sind 85% der Bewohner/innen Mieter/innen und deren Stimmen entscheiden die Wahlen. Wenn sie es denn nur wollen.
 

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