Berliner Mietergemeinschaft e.V.

Interessengemeinschaft und Beratung für Berliner Mieter

Abnutzung

Müssen Mieter/innen die Wohnung bei Auszug in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzen?

Der Zustand einer Wohnung verschlechtert sich im Laufe der Jahre aufgrund normaler Abnutzung. Und zwar auch dann, wenn Mieter/innen sorgsam mit der Mietwohnung umgehen. Daher müssen Mieter/innen auch nicht für die finanziellen Folgen einer normalen Abnutzung aufkommen (§ 538 BGB). Im Allgemeinen sind diese nämlich durch die Miete abgegolten.

 

Was unter einer normalen Abnutzung einer Mietwohnung genau zu verstehen ist, haben die Gerichte bereits in vielen Urteilen geklärt. So darf beispielsweise im Badezimmer (in üblichem Ausmaß) gedübelt werden, ohne dass die Fliesen beim Auszug ersetzt werden müssen.

 

In Mietverträgen wird oftmals vereinbart, dass Renovierungsarbeiten in einem bestimmten Umfang von den Mieter/innen übernommen werden. Hierunter fallen aber nur sogenannte Schönheitsreparaturen, also Arbeiten wie Streichen, Tapezieren oder das Verspachteln von gebohrten Löchern in der Wand.

 

Mietvertragsklauseln, durch die Mieter/innen werden, bei Auszug die gesamte Wohnung zu renovieren, sind unter Umständen unzulässig. Der Bundesgerichtshof stellte in einem Urteil (AZ.: VIII ZR 208/02) fest, dass Mieter/innen damit unzumutbar benachteiligt werden würden.


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