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MieterEcho online – 07.08.2011

In Tel Aviv sind die Menschen bewusster

In Berlin scheint alles in Ordnung. Wir haben die rot-rote Koalition unter Führung des Partygängers Wowereit, die Stadtentwicklerin Ingeborg Junge-Reyer, die stets in Fotoapparate lächelt, um dann ihr wohnungspolitisches Credo: „In München sind die Mieten höher als in Berlin“ zu verkünden und die Absicherung durch den neoliberalen Landesverband der Partei DIE LINKE mit dem Bonsai-Westerwelle Dr. Lederer an der Spitze.


 
In Tel Aviv sind die Menschen bewusster und reagieren auf  Sozialabbau und Wohnungsnot mit mehr Entschlossenheit. Rund 300.000 haben am Samstagabend (6.8.2011) gegen die hohen Lebenshaltungskosten, den Sozialabbau und die Enge auf dem Wohnungsmarkt protestiert.

„Das Volk will soziale Gerechtigkeit“, skandierten die Demonstranten. Besonders beispielhaft ist das Verhalten des Gewerkschaftsverbands  Histadrut, der an den Kundgebungen teilnahm.

Die Protestbewegung verlangt den massiven Bau von bezahlbaren Wohnungen, die Besteuerung von leerstehenden Apartments, die Erhöhung des Mindestlohns, kostenlose Kindergärten und eine kostenlose Schulausbildung für alle Altersgruppen.

Forderungen, die auch in Berlin gestellt werden müssten.

 

Ministerpräsident Netanjahu hat die Bildung einer Schlichtungskommission angekündigt.
 

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