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MieterEcho online 12.10.2012

Studierendenvertretung warnt vor Wohnungsnot zum Semesterbeginn.

Vor einer drohenden Wohnungsnot unter Studierenden warnt der „freie Zusammenschluss von StudentInnenschaften“ (fzs). Vor allem zum nahenden Semesterbeginn habe sich die Lage in Universitätsstädten dramatisch verschärft.

Das Fehlen von günstigen Mietwohnungen und öffentlich geförderten Studentenwohnheimen mache die Wohnungssuche für viele Studienanfänger/innen zu einem kaum zu bewältigenden Hürdenlauf. Eine steigende Zahl von ihnen müsse in provisorischen Notunterkünften wie Zelten, Hörsälen und Turnhallen übernachten, heißt es in einer Erklärung des fzs. Besonders hart treffe es Empfänger/innen von Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG), da die pauschalen Sätze den realen  Wohnkostenentwicklungen der letzten Jahre nicht gerecht werden. Auch die zunehmende Anzahl von privaten Wohnheimplätzen könne das Problem nicht lösen, da sie mit kommerziellem Interesse betrieben und für viele Studierende schlichtweg zu teuer seien. Der fzs fordert einen öffentlich geförderten Aus- und Neubau von günstigem Wohnraum. Dafür plädiert auch das Deutsche Studentenwerk (DSW), das schon länger auf Probleme der Wohnraumversorgung von Studierenden hinweist. Kritisiert wird vor allem die gesunkene Zahl öffentlicher Wohnheimplätze bei gleichzeitig steigenden Studierendenzahlen. Aktuelle Daten lieferte das Studentenwerk mit der vor wenigen Wochen veröffentlichten Studie „Wohnraum für Studierende 2012“.

Siehe auch Studenten und der Wohnungsmarkt (ME online 10.10.2012) und Campingplatz statt Studentenwohnheim? (ME 354 / Mai 2012).
 

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