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MieterEcho online – 16.03.2011

Wowereit und die steigenden Mieten

Die Zeitschrift „Berlin Maximal“ weiß nicht nur interessant über den Berliner Wohnungsmarkt und seine Enge zu berichten, sie verschafft sich die Informationen auch ganz direkt.

Unlängst wurde der Partygänger und Regierende Bürgermeister Wowereit („Berlin ist arm aber sexy“) zum Rapport vor  mittelständischem Publikum geladen.

Die von der Koalition betriebene Politik zahlt sich aus. Der Senatschef rechnet mit einem weiteren Anstieg der Mieten. Darin aber sieht er nur eine „Angleichung“ an das höhere Niveau in anderen Städten. Das sei zu verkraften, wenn auch das Einkommensniveau steigt, meint er. Vergisst aber hinzuzufügen, dass von ihm immer das niedrige Einkommensniveau der Kreativwirtschaft und der Tourismusindustrie, der einzigen Wirtschaftszweige die sich in dieser Stadt entwickelt haben, nicht minder offensiv angepriesen wird wie von seiner Kollegin Junge-Reyer die niedrigen Mieten.

Unter seinesgleichen, d.h. mehrheitlich Eigentümern, fragt er denn auch ganz ungeniert augenzwinkernd: „Aber ist es denn so furchtbar, wenn sich die Leute die Miete selbst leisten können?“

Nein, möchte man antworten, furchtbar ist, wenn die „Leute“ von der SPD den Interessenvertreter von Haus & Grund, Wowereit, als Bürgermeisterkandidaten aufstellen.
 

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